Usem Läbe vore Ulme

Psst, los guet häre! Ghörsch, wiä sie singe? Dir Mönsche heit eues Ghör irgendwo, aber oft nid bim Wäsentliche. Dört, wo mir Ulmene stö,  gits geng viu z fiire. Mir si nämlich verbunge mitem Glücksstrau vor Ärde. Was? Du weisch nid, was dr Glücksstrau isch? Chum zuche, i wüu dir das erkläre. 

 

Aues isch us eire Chraft gebore - dr Schöpferchraft. Ou du bisch äs Ching dervo. Verbunge mit dere Chraft füusch du di sorglos, frei, gliebt und beheimatet. Hesch dr Fade ungerwägs verlore, fasch afa Trüebsau blase und gheisch ine Verwirrig und ine Läbesangscht. Du gspürsch dini Wurzle nümm und fürs Glück, wo du  i dim Schoss treisch, hesch kes Gspüri me. I bi dr Boum vom Glück - i bi dr Boum vor innere Heimat. Mini schützendi Chraft isch s Dach über dir, s hiube Plätzli und dr Schärme im Räge.  Lue, i schänke dir ä Same vouer Liebi, nimm nä und teil nä mit dine Liäbschte. Wiä meh du dä Same teilsch, umso me wärde enstah. Das isch s Gsetz vom Glück vo dere Ärde. Dir Mönsche heit verlehrt, usem Ganze z schöpfe, aznä, was grad da isch. So länke mir Ulmene eui Bedürfnis zrügg zum Wäsentliche. Ghörsch es itz, wiä sie singe? D Hüeterinne vom Glücksstrau vor Ärde si Fee und Elfe. Wenn dä Gsang zmitts i dis Härz lasch, de wirsch ou du dis Läbe fiire und mit Dankbarkeit erläbe. Mir Ulmene si säute worde. Wiä koschtbar für üs, wenn Mönsche mit offene Sinne zu üs chöme und ihres Härz mit ihrem eigete Glück füue. Chumm und tanz mitem Glück vo dim Läbe. Dir steit aues zue, wo dis Härz erfüut und dis Läbe seeleriich macht. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Katja (Freitag, 28 August 2020 20:12)

    Eifach HAMMER. � Hoffu, dass nu Ulme in ischer Gägund het mit offune Bsüecherseelene �Dicke Härzundsknuddul ���

  • #2

    Esther (Freitag, 28 August 2020 21:26)

    Soo schön! Hoffe oo, dass es by mir ir Nechi e Ulme het. Ganz e liebe Gruess